Fragen & Antworten zum Humanitären Völkerrecht

 

Die hohen Vertragsparteien
verpflichten sich, in Friedens- und Kriegszeiten
den Wortlaut des vorliegenden Abkommens in ihren Ländern
im weitest möglichem Ausmaß zu verbreiten und insbesondere
sein Studium in die militärischen und, wenn möglich, zivilen
Ausbildungsprogramme aufzunehmen, so dass die Gesamtheit
der Bevölkerung, insbesondere die bewaffneten
Streitkräfte, das Sanitätspersonal und die Feldgeistlichen,
seine Grundsätze kennen lernen kann.
 
 
(Artikel 47 des I. Genfer Abkommens und Artikel 48
des IV. Genfer Abkommens, zit. n. Andreas von Block-Schlesier: Lernziel Rechtsbewusstsein)

   
Im FOCUS: Private Militär- und Sicherheitsunternehmen. Seit den 1990er Jahren werden immer mehr Funktionen in Kriegen und bewaffneten Konflikten, die zuvor von staatlichen Militär- und Sicherheitskräften ausgeführt wurden, privaten Unternehmen übertragen. Deren lukratives Geschäft ist der Krieg – für einen Auftraggeber. weiter »
     
Unterrichtsmaterialien. Das humanitäre Völkerrecht lebt davon, dass möglichst viele Menschen die Regeln kennen, die in bewaffneten Konflikten zur Geltung kommen. Die vorgestellten Unterrichtsmaterialien und Projekte zielen darauf ab, junge Menschen mit diesen Regeln vertraut zu machen. Die Programme wollen den Teilnehmern nicht nur Einblick in das HVR geben, sondern sie in Form von Übungen und Rollenspielen in das historische oder fiktive Geschehen involvieren. weiter »
     
Entdecke das humanitäre Völkerrecht. Diese Unterrichtsmaterialien wurden vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz entwickelt, um Schülern zu erklären was humanitäres Völkerrecht bewirken kann und wozu es in bewaffneten Konflikten gut ist. Die Unterrichtsmodule werden mittlerweile weltweit in 40 Ländern erfolgreich eingesetzt. Nun ist das Programm auch in deutscher Sprache erhältlich. Hier erhalten Sie einen Einblick in die Materialien und finden die Bestelladresse Ihres Landes. weiter »
     
     

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