Behandle deine Gefangenen gut und
sorge für sie.


Konfuzius
(551479 v. Chr.)



 

COMIC

Ug & Iggi, oder wie die Menschen dem Krieg Regeln gaben

In vielen Filmen, Büchern und Computerspielen besteht eine starke Verbindung zwischen Männlichkeit, Gewalt, Waffen und Sexualität, die seit vielen Generationen im menschlichen Unterbewusstsein verankert ist. Das Bewusstmachen dieser irrationalen Zusammenhänge ist ein wichtiger Weg in der Entwicklung von Strategien gegen die Gewalt innerhalb einer und zwischen verschiedenen Gesellschaften.

Das Österreichische Rote Kreuz hat einen Comic veröffentlicht, dessen Hauptakteure Ug und Iggi die persönlichen, aber auch die gesellschaftlichen Probleme von Gewalt und Konflikten aufzeigen.

Die Geschichte von „Ug und Iggi” beschreibt die Entstehung bewaffneter Gewalt von ihren Anfängen an: von urgeschichtlichen Kämpfen über die Verwendung von Gift, die Bombardierung von Wohngebieten, die Behandlung von Gefangenen, den Einsatz von Anti-Personen-Minen gegen Soldaten und Zivilisten bis zum heutigen Aufkommen so genannter „nichttödlicher” und Direktenergie-Waffen.

Die Geschichte zeigt auch, wie parallel zu dieser Entwicklung eine zweite stattfand und immer noch stattfindet: Die der Beschränkung von Kriegsmitteln und -methoden durch gegenseitige Abkommen und Verträge. Kurz: den Wunsch, dem Krieg Regeln zu geben, um seine Folgen zu mildern.

Zur Slideshow: UG & IGGI (Quelle: ÖRK)

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